Das Jahrbuch der Gesellschaft reflektiert die Interdisziplinarität und Multikulturalität der OGE 18. Schwerpunktthemen werden aus der Sicht verschiedener Wissenschaftsdisziplinen und aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten heraus behandelt. Ergänzend folgen freie Aufsätze, Miszellen, Forschungs- und Literaturberichte. Unverlangt und verlangt eingelangte Manuskripte werden wissenschaftlich begutachtet.
Bei Abgabe eines Manuskript beachten Sie bitte die aktuellen Satzrichtlinien für das Jahrbuch, die sie hier als PDF herunterladen können.
Artikel außerhalb eines „call for papers“ nimmt der Obmann ao. Univ.-Prof. Dr. Franz Eybl (president (at) oege18.org) entgegen, die Rezensionsrubrik wird von Dr. Johannes Frimmel (johannes.frimmel (at) germanistik.uni-muenchen.de) betreut.
Alle eingereichten Beiträge durchlaufen einen Peer-Review Prozess.
Bisher erschienen:
27/2012 - 13th International Congress for 18th c. Studies

Titel: Time in the Age of Enlightenment - 13th International Congress for Eighteenth-Century Studies / Le Temps des Lumières - XIIIe Congrès international d’étude du XVIIIe siècle / Zeit in der Aufklärung - 13. Internationaler Kongress zur Erforschung des 18. Jahrhunderts
mit Beiträgen von: Domenica Elisa Cicala, Johannes Frimmel, Guglielmo Gabbiadini, Adeline Gargam, Martin Gasteiner, Christoph Gnant, Knud Haakonssen, Harald Haslmayr, Harald Heppner, Christian Hlavac, Simon Karstens, Esther-Beate Körber, Josef Köstlbauer, Marie-Laure Legay, Bernhard A. Macek, Tomáš Malý, Jean Mondot, Marion Romberg, Stéphanie Roza, Dorin Rus, Friedrich Wilhelm Schembor, Wolfgang Schmale, Claudia Sojer, Markus Steppan, Thomas J.J. Wallnig, Michael Wenzel, Helmut Zedelmaier, Renate Zedinger
Aus dem Inhalt:
Im 18. Jahrhundert wurden wesentliche Grundlagen für die moderne Welt gelegt und umwälzende Prozesse, wie etwa die Aufklärung, angestoßen. Menschen dachten über ihr Leben nicht nur intensiver nach, sondern begannen, es auch aktiver zugestalten - die Vorstellung von Zeit war dabei ein maßgeblicher Faktor. Der Mensch begann, sich in der Gegenwart neu zu situieren und mit neuen Zukunfts- auch neue Zeitvorstellungen zu entwickeln.
Daher fokussierte der 13. Internationale Kongress zur Erforschung des 18 Jahrhunderts in Graz erstmals auf den Aspekt Zeit. Als Gastgeber des Kongress konnte die Österreichische Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts Teilnehmer aus aller Welt, sowie Forscher sämtlicher geisteswissenschaftlicher Fächer in Graz begrüßen und legt mit dem aktuellen Jahrbuch nun ein erstes Resümee des Kongresses vor.
Der Band führt im ersten Teil unter dem Schwerpunktthema "Zeit in der Aufklärung" Plenarvorträge, Sektionen und Berichte zusammen und macht so die Ergebnisse des Kongresses einem breiteren Publikum zugänglich.
Im zweiten Teil gewährt der vorliegende Band mit weiteren Aufsätzen sowie Forschungs- und Literaturberichten einen tieferen Einblick in die wissenschaftliche Arbeit der OGE 18. Thematisch wird dabei eine große Bandbreite abgedeckt, die sich von politischen bis zu kulturgeschichtlichen Aspekten sowie über Österreich und Ostmitteleuropa hinaus erstreckt und so einen Querschnitt der interdisziplinären und internationalen Ausrichtung der 18. Jahrhundert-Forschung liefert. Abgeschlossen wird der Band durch Rezensionen und englischsprachige Zusammenfassungen sämtlicher Beiträge.
Inhaltsverzeichnis und Textauszüge siehe Verlagswebsite.
Format: 370 S., 15 x 23 cm
Verlag: Dr. Winkler Verlag
Kartonierte Ausgabe: ISBN 978-3-89911-189-7, € 55,50
Ausgabe in Bibliotheksleinen: ISBN 978-3-89911-204-7, € 73,50
Bezug: Verlagswebsite
26/2012 - Forschungswerkstatt: Habsburgermonarchie im 18. Jh.

Titel: Forschungswerkstatt: Die Habsburgermonarchie im 18. Jahrhundert / Research Workshop: The Habsburg Monarchy in the 18th Century
Mit Beiträgen von Peter Andorfer, Joachim Bürgschwentner, David Do Paço, Miloš Ðorđević, Sandra Hertel, Gerald Hirtner, Veronika Hyden-Hanscho, Benigna Carolin Kasztner, Michal Kneblík, Benjamin Landais, Monika Lipp, Elisabeth Lobenwein, Thomas Matuska, Béla Vilmos Mihalik, Charalampos Minaoglou, Claus Oberhauser, Ágnes Romhányi, Dorin-Ioan Rus, Christian Steppan, Márta Vajnági, Klaas Van Gelder
Aus dem Inhalt:
In Form von Werkstattberichten summiert das vorliegende Jahrbuch die Ergebnisse gegenwärtiger Forschungsvorhaben und abgeschlossener Studien junger Forscher aus zehn europäischen Ländern. Die internationale und interdisziplinäre Konzeption des Bandes spiegelt sich in den thematisch, methodisch und theoretisch breit gefächerten Beiträge wider und bietet so einen interessanten Einblick in die Werkstatt aktueller "18th-Century Studies".
Einen ersten Schwerpunkt bilden "Politische und kulturelle Kommunikation" in ihren Dimensionen als Transferphänomene. Auf biographischer, publizistischer und architektonischer Ebene werden die facettenreichen "Formen der Repräsentanz" im 18. Jahrhundert skizziert. Vorwiegend mikrogeschichtliche Einblicke in schulische und religiöse Lebensbereiche eröffnet der Themenschwerpunkt "Bildungswege, Glaubenswelten". Abschließend werden die "Verdichtung von Herrschaft" innerhalb der unterschiedlichen Gebiete der Habsburgermonarchie betrachtet und die "Erschließung des Raumes" unter geographisch-naturwissenschaftlichen sowie städtischen und auch kommunikativen Aspekten untersucht.
Inhaltsverzeichnis und Textauszüge siehe Verlagswebsite.
Format: 334 S., 15 x 23 cm, 5 graph. Abb., 7 s/w-Fotogr., 3 Tab., 5 geograph. Kart., 4 Reprod. v. Dok.
Verlag: Dr. Winkler Verlag
Kartonierte Ausgabe: ISBN 978-3-89911-185-9, € 50,10
Ausgabe in Bibliotheksleinen: ISBN 978-3-89911-200-9, € 68,10
Bezug: Verlagswebsite
25/2010 - Images en capitale: Vienne, fin XVIIe - début XIXe siècles

Titel: Images en capitale: Vienne, fin XVIIe - début XIXe siècles / A Capital City And Its Images: Vienna in an 18th-Century Perspective / Bilder der Stadt: Wien - das lange 18. Jahrhundert
Mit Beiträgen von Daniel Baric, Falk Bretschneider, Julia Danielczyk, David Do Paço, Romana Filzmoser, Johannes Frimmel, Andreas Golob, Pavel Himl, Marianne Klemun, Andrea Komlosy, Morgane Labbé, Benjamin Landais, Christine Lebeau, Marie-Noëlle Maisonneuve, Rafael Prehsler, Wolfgang Schmale, René Tebel, Renate Zedinger
Aus dem Inhalt:
La Société autrichienne d’études du XVIIIe siècle promeut depuis plusieurs années une histoire fondée sur les transferts et liens multiples qui unissent les États, les nations et les acteurs. En ce sens, elle établit un pont entre des pratiques culturelles et intellectuelles propres au XVIIIe siècle et les cartes mentales européennes d’aujourd'hui.
La présente livraison met l’accent sur deux lieux : Vienne, résidence de l’empereur et capitale de la Monarchie des Habsbourg et Paris, capitale philosophique et principale ville du royaume de France. Des séminaires et journées d’études tenus à Paris et à Vienne ont ainsi mis au centre de leurs discussions l’interaction spatiale, la centralité et plus largement la transformation et la distribution des représentations et savoirs locaux à l’échelle de l’Europe.
Inhaltsverzeichnis und Textauszüge siehe Verlagswebsite.
Seiten: 342
Verlag: Dr. Winkler Verlag
Kartonierte Ausgabe: ISBN 978-3-89911-163-7 € 43,00
Ausgabe in Bibliotheksleinen: ISBN 978-3-89911-178-1, € 61,00
Bezug: Verlagswebsite
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24/2009 - Multiple kulturelle Referenzen i.d. Habsburgermonarchie d. 18. Jh.s

Aus dem Inhalt:
Die Österreichische Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts (OGE 18) hat in den vergangenen Jahren wiederholt die Geschichte des 18. Jahrhunderts unter dem Gesichtspunkt kultureller Transfers und ,internationaler’ Vernetzungen aufgegriffen. Mit dem Schwerpunkt des vorliegenden Jahrbuchs soll die Bedeutung dieses Gesichtspunkts nachdrücklich unterstrichen werden.
"Multiple kulturelle Referenzen" stellt eine offene und "weiche" Kategorisierung dar. Ohne kulturelle Referenzen sind weder kulturelle Transfer, kultureller Austausch, Interkulturalität noch Intertextualität möglich. Manches geht tatsächlich nicht über kulturelle Referenzen hinaus, anderes mündet in kulturelle Transfers. Multipel sind die Referenzen, da sie sich auf mehrere Kontinente und viele Kulturen beziehen: China, Osmanisches Reich, Nordafrika, Kleinasien, Amerika, natürlich auch europäische Regionen usw.
Multipel sind sie, da sie zumeist mehrfach relevant sind, in verschiedene Richtungen funktionieren und unterschiedlich lang und intensiv sind. Auf unterschiedlichen ,realen’, symbolischen und metaphorischen Ebenen existiert eine ,verwobene’ Geschichte der Habsburgermonarchie, deren gründliche und umfassende Erforschung noch aussteht.
Die internationale Orientierung des Bandes spiegelt sich in den deutsch-, französisch- und italienischsprachigen Beiträge wider.
Ergänzt wird das Jahrbuch durch Literaturberichte und einen umfangreichen Rezensionsteil sowie Abstracts in englischer Sprache.
Inhaltsverzeichnis und Textauszüge siehe Verlagswebsite.
Seiten: 370
Verlag: Dr. Winkler Verlag
Kartonierte Ausgabe: ISBN 978-3-89911-134-7, € 46,25
Ausgabe in Bibliotheksleinen: ISBN 978-3-89911-149-1, € 64,25
Bezug: Verlagswebsite
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23/2008 - Franz Stephan von Lothringen und sein Kreis

Aus dem Inhalt:
Anlässlich der dreihundertsten Wiederkehr des Geburtstages Franz Stephans von Lothringen zogen europäische Forscher in Wien eine Bilanz der neueren Forschungsergebnisse zu Person und Wirken dieses habsburgischen Kaisers. Der vorliegende Band summiert die Ergebnisse der Tagung, die das negative Bild Franz Stephans revidieren: Keineswegs war er der blasse "Mann an der Seite Maria Theresias", als der er zumeist dargestellt wurde - vielmehr lässt er sich als ein "grand homme" im Sinne der französischen Aufklärung bezeichnen, dessen Wirken sich weit über seine eigene Person und seinen Tod hinaus entfaltete.
Franz Stephan erwies sich immer als ein geradezu idealtypisch aufgeklärter Mensch, der Ökonomie und Wissenschaft, Technik und Neugierde, Diplomatie und Weitsicht, Fähigkeit zur Gabe von Vertrauen und familiäre Hingabe vereinigte. Am Wiener Hof umgab er sich mit den Menschen, denen er vertraute, und förderte sie - den lothringischen Kreis. Architekten und Landschaftsarchitekten, Ingenieure, Wissenschaftler, Medailleure, Maler und Gelehrte entfalteten um den Kaiser einen fruchtbaren Wirkungskreis und leiteten einen Kulturtransfer von bis dahin ungekanntem Ausmaß ein. Die 1759 - nach einem Entwurf des lothringischen Architekten Jean-Nicolas Jadot - erbaute Menagerie des Tiergartens in Schönbrunn zeugt noch heute von der Wirkungsmacht der kaiserlichen Protegés.
Genauer beleuchtet werden in diesem Sammelband die unterschiedlichen Funktionen, die Franz Stephan im Lauf seines Lebens wahrnahm. Die Beiträge reichen über regionale Grenzen hinweg und beleuchten sein Wirken als souveräner Herzog von Lothringen, als Großherzog der Toskana und als Mitregent und Kaiser in den Regionen des habsburgischen Vielvölkerreichs. Weiter stehen sowohl seine naturwissenschaftlichen und kulturellen Interessen als auch die damit verbundenen, von ihm gesetzten Impulse für Wissenschaft und Kultur im Fokus der Untersuchungen.
Die internationale Orientierung des Bandes spiegelt sich in den deutsch-, französisch- und italienischsprachigen Beiträge wider.
Ergänzt wird das Jahrbuch durch Literaturberichte und einen umfangreichen Rezensionsteil sowie Abstracts in englischer Sprache.
Inhaltsverzeichnis und Textauszüge siehe Verlagswebsite.
Seiten: 500
Verlag: Dr. Winkler Verlag
Kartonierte Ausgabe: ISBN 978-3-89911-114-9
Ausgabe in Bibliotheksleinen: ISBN 978-3-89911-129-3
Bezug: Verlagswebsite
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22/2007 - Josephinismus - eine Bilanz/Échecs et réussites du Joséphisme

Aus dem Inhalt:
"Josephinismus" charakterisiert jene Epoche des europäischen 18. Jahrhunderts, die durch die Reformen Kaiser Josephs II. von Österreich geprägt wurde. Wiewohl sie seit jeher im Fokus wissenschaftlichen Interesses steht, wird mit dem vorliegenden Jahrbuch nun erstmals eine forschungsgeschichtliche Bilanz jener Zeit gezogen.
In den interdisziplinär und international ausgerichteten Beiträgen wird die durch die Betrachtung des Josephinismus als Aufgeklärter Absolutismus entstandene Forschungsproblematik erörtert, es wird die Frage des Erfolgs und Scheiterns der josephinischen Reformen im Lichte der von Christoph Gnant neu aufgestellten These des "territorialen Etatismus" beleuchtet und es werden einzelne Regionen der Habsburgermonarchie, etwa die Bukowina, die Österreichischen Niederlande, Ungarn oder Salzburg genauer untersucht. Weitere behandelte Themenfelder stellen Publizistik, Architektur, Theater, Josephinum, Bank- und Steuerwesen sowie die Toleranzproblematik dar.
Neben dem Versuch einer Bilanz bietet das Jahrbuch auf der Grundlage neuer Quellen Neuinterpretationen sowie neue Forschungsansätze und -impulse zur mikrohistorischen Wirkungsweise des Josephinismus.
Dieses Jahrbuch ist das Ergebnis einer österreichisch-französischen Forschungskooperation, die sich in der starken Zahl französischer Beiträge niederschlägt. Erstmals wird hier wieder die französische Forschung zum Josephinismus dokumentiert.
Rezensionen und Abstracts in englischer Sprache schließen den Band ab.
Inhaltsverzeichnis und Textauszüge siehe Verlagswebsite.
Seiten: 322
Verlag: Dr. Winkler Verlag
ISBN: 978-3-89911-083-8
Bezug: Verlagswebsite
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21/2006 - Aloys Blumauer und seine Zeit
Aus dem Inhalt:
Das vorliegende Jahrbuch widmet sich einem der großen Literaten Österreichs: Der "wunderbare Aloys Blumauer", wie ihn Benedikt Erenz anlässlich seines 200. Todestages in der Zeit nannte, war einer der führenden Schriftsteller der josephinischen Aufklärung. Sein Hauptwerk, Virgils Aeneis travestirt, das in der zweiten Hälfte des 18. Jh. nicht nur im deutschen Sprachraum für Furore sorgte und in viele europäische Sprachen übersetzt wurde, wurde zuletzt 2005 ediert. Obwohl im literarischen Betrieb der Gegenwart vielfach aus dem kollektiven Gedächtnis verdrängt, wird seine spitze Feder, die auch vor zeitgenössischen Größen nicht kuschte, in Literaturgeschichten zur Parodie anerkennend gewürdigt.
Die vorliegenden Beiträge widmen sich Blumauers Werk nicht nur in germanistisch- literaturwissenschaftlicher Perspektive, sondern nehmen auch das politische, wirtschaftliche und soziokulturelle Umfeld der Zeit in den Blick. Die von Joseph II. - in Fortführung der von seiner Mutter Maria-Theresia eingeleiteten Staatsreformen - forcierte Etablierung gewinnorientierter Unternehmensformen führte auch zu tief greifenden Veränderungen im Buchhandels- und Verlagswesen, deren Bedeutung für die deutschsprachigen Länder als bisher unterschätzt nachgewiesen wird. Blumauer selbst allerdings, dessen Arbeit als Antiquar gerühmt wurde, konnte als Buchhändler unter den neuen Umständen nicht reüssieren. Trotz seiner weit reichenden geschäftlichen Kontakte - der hier erstmals publizierte Briefwechsel mit dem ungarischen Kaufmann Andreas Sinkenthaler dokumentiert das - verlor er sein Geschäft und starb überschuldet.
In das politisch-gesellschaftliche Leben war Aloys Blumauer sowohl durch seine Mitgliedschaft in führenden Freimaurerlogen (Zur wahren Eintracht, Zur Wahrheit) als auch durch eine rege Herausgebertätigkeit (Wiener Musenalmanach, Wiener Realzeitung, Journal für Freymaurer) eingebunden. Überzeugter Anhänger des Josephinismus, der sich mit scharfer Satire für die Reformen Joseph II. engagierte, beendete er sein literarisches Schaffen, als der Kaiser in seinen letzten Regierungsjahren restaurativen Einflüssen nachgab. Den Ideen der Französischen Revolution gegenüber blieb er aber verschlossen - anders als viele seiner Freunde, die unter Franz II. als Wiener Jakobiner grausam verfolgt wurden.
Das Jahrbuch schließt mit einer Vorstellung der für den Franz-Stephan-Preis eingereichten Arbeiten (er wurde Ines Peper zugesprochen) und einem umfangreichen Rezensionenteil. Abstracts in englischer Sprache erschließen die Beiträge den nicht deutschsprachigen Lesern.
Inhaltsverzeichnis und Textauszüge siehe Verlagswebsite.
Seiten: 274
Verlag: Dr. Winkler Verlag
ISBN: 978-3-89911-077-7
Bezug: Verlagswebsite
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20/2005 - Festung und Innovation

Aus dem Inhalt:
Der Festungsbau hat über seine militärische Veranlassung hinaus das politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Leben der Region, in der er stattfand, nachhaltig beeinflusst. Das macht ihn zu einem ergiebigen Forschungsobjekt für eine Vielzahl von wissenschaftlichen Disziplinen.
Im unmittelbar politisch-militärischen Kontext war die Festung ein Element der Sicherheit und öffentlichen Ordnung, das dem gesellschaftlichen Leben - oft erstmals - Stabilität verlieh. Symbolisch wie praktisch repräsentierte sie die Obrigkeit außerhalb der Hauptstadt.
Mit der Errichtung einer Festung kamen neue Bautechniken und -materialien, wurden neue Handelsbeziehungen begründet, und durch den Einsatz örtlicher Handwerker und Arbeitskräfte wurde die ökonomische Basis der Region gestärkt.
Die Besatzungen einer Festung veränderten das konfessionelle und ethnische Gefüge und bauten neue kulturelle Beziehungen auf. Der damit verbundene Transfer von Wissen, Ansichten und Praktiken vernetzte die Region mit anderen Zentren des Reiches und erschloss ihr so neue Entwicklungspotentiale.
Nach dem Verlust ihrer militärischen Funktion wurden Festungen in vielfältiger Weise weiter genutzt, z.B. als Gefängnisse, und selbst nach ihrer völligen Aufgabe stellten sie als Ruinen einen festen Bestandteil des politisch-kulturellen Erbes ihrer Region dar.
Durch die Analyse von Beispielen aus der Habsburgermonarchie trägt der vorliegende Band zur Erschließung der vielfältigen gesellschaftlichen Momente bei, die durch den Festungsbau berührt wurden. Er enthält zudem Aufsätze und Miszellen, Berichte des Österreichischen Lehrverbunds 18. Jahrhundert und einen ausführlichen Rezensionenteil sowie Abstracts der einzelnen Beiträge.
Inhaltsverzeichnis und Textauszüge siehe Verlagswebsite.
Seiten: 266
Verlag: Dr. Winkler Verlag
ISBN: 978-3-89911-045-6
Bezug: Verlagswebsite
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18-19/2003-04 - Orte des Wissens

Aus dem Inhalt:
Zwei Schwerpunktthemen bilden den Kern dieses Jahrbuches:
Orte des Wissens, vereinigt Beiträge zu unterschiedlichen Entwicklungen im Prozess der Produktion, Vermittlung und Lokalisierung von Wissen innerhalb der Habsburgermonarchie im 18. Jahrhundert. Bearbeitet werden u.a. Fragen zu Organisationsformen und Wissensorten (z.B. Klöster, Archive, Bibliotheken, Universitäten, Wirtshäuser), zur Rolle des absoluten Staates, zu den Vermittlern des Wissens und den Formen der Wissensvermittlung, zur Änderung der Form der Wissensvermittlung (z.B. durch Bildungsreisen oder den Einfluss der Konfessionen) und zum Einfluss von Medien (Zeitungen, Bücher, Briefe). Studien zu diesen Fragen kommen aus verschiedenen Teildisziplinen der Geschichtswissenschaft: Wissenschafts-, Geistes-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, darüber hinaus aus der Kunst- und Musikgeschichte sowie aus den Philologien. Sie verdeutlichen die große Dynamik der Wissenslandschaft in der Habsburgermonarchie im Zeitalter der Aufklärung.
Zeitschichten - Kulturschichten greift das Phänomen der Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven am Beispiel von Städten des 18. Jahrhunderts auf: Belgrad, Temeschwar, Thessaloniki, Venedig und Wien.
Den Abschluss des Bandes bildet ein ausführlicher Rezensionenteil, der sowohl Neuerscheinungen zur Habsburgermonarchie im 18. Jahrhundert als auch zu allgemeinen Themen der Aufklärungsforschung berücksichtigt.
In der Summe ist der Doppelband 2003/2004 des Jahrbuches der Österreichischen Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts durch die Darstellung neuer Forschungsergebnisse zur multinationalen und multikulturellen Habsburgermonarchie und die aus ihnen resultierenden Anregungen eine wertvolle Quelle für den wissenschaftlichen Austausch innerhalb der internationalen Aufklärungsforschung und zum Verständnis dieser so zentralen Geschichtsepoche.
Inhaltsverzeichnis und Textauszüge siehe Verlagswebsite.
Seiten: 570
Verlag: Dr. Winkler Verlag
ISBN: 978-3-89911-034-0
Bezug: Verlagswebsite
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17/2002 - Strukturwandel kultureller Praxis.
Herausgeber: Franz M. Eybl
Seiten: 339
Verlag: WUV
ISBN: 978-3-85114-644-8
Bezug: Verlagswebsite
16/2001 - Das achtzehnte Jahrhundert und Österreich
Inhaltsverzeichnis
- Gerhard Ammerer, "...keine andere Wirkung gehabt als grosse und unnütze Kosten..." Strukturelle und mentale Problemlagen bie der Umsetzung logistischer Maßnahmen gegen Bettler und Vaganten im Österreich des Ancien Regime, S. 9-22
- Albrecht Classen, Elisabeth Charlotte von der Pfalz, Herzogin von Orléans. Eine literarische Stimme der Barockzeit im Privaten, S. 23-30
- Ernó Deák, Städtische Finanzen am Beispiel Ungarns, S. 31-42
- Johannes Frimmel, Das Kloster Melk und der kulturelle Wandel unter Joseph II, S. 43-48
- Michael Hammerschmid, Johann Karl Wezel: Skepsis - Streit - Satire, S. 49-52
- Olga Khavanova, Hungarian Applicants to Noble Academies of the Theresian Age: Background, Motivations, Career Opportunities, S. 53-58
- Klaus Reisinger, Frauen und Militär in der Neuzeit. Francesca Scanagatta: Die militärische Karriere einer Frau im ausgehenden 18. Jahrhundert, S. 59-74
- Andrea Seidler, Im Schatten des Wienerischen Diariums. Das erste Jahrzehnt der Preßburger Zeitung (1764-1773), S. 75-84
- Ernst Wangermann, 1781 and all that. Toleranz und Toleranzdiskussion im Jahrzehnt Josephs II, S. 85-93
- Hubert Weitensfelder, Textillandschaft Vorderösterreich. Gewerbe und Manufakturen in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, S. 93-108
Seiten: 199
Verlag: WUV
ISBN: 3-85114-659-X
Bezug: vergriffen
14-15/1999-2000 - Elementare Gewalt. Kulturelle Bewältigung
Herausgeber: Franz M. Eybl, Harald Heppner, A. Kernbauer
Aus dem Inhalt:
Der Katastrophenfilm ist am Ende des 20. Jahrhunderts zum fixen Bestandteil audiovisueller Unterhaltung geworden. Für den Zuseher spielt dabei die Erwartung, von Angst und 'heiligem' Schauer erfasst zu werden, eine grosse Rolle. Das Aussergewöhnliche ist im Film gezähmt, gleichzeitig aber lustvoll herbeigesehnt.Diese Ambivalenz menschlicher Einstellung war schon im 18. Jahrhundert bekannt. Wasser, Eis und Schnee ebenso wie Blitz und Erdbeben erschienen in einem neuen Licht, Bilder göttlicher Vorsehung wechselten über in Fachwissen, philosophische Spekulationen und künstlerisches Spiel um die Wirkung im Publikum. Die Aufsätze des Bandes greifen das Thema 'Naturgewalt' im 18. Jahrhundert unter unterschiedlichen Aspekten auf. Elementare Gewalt als Thema der bildenden Kunst, Musik und Literatur wird ebenso untersucht wie Katastrophenschutz oder die Faszination der technischen Neuerungen.
Seiten: 237
Verlag: WUV
ISBN: 978-3-85114-512-0
Bezug: Verlagswebsite
13/1999 - Zur Ausweitung des Horizonts
Thematischer Schwerpunkt: Die Ausweitung des Horizonts (siehe auch die gleichnamige Tagung in Wien vom 12. bis 13. November 1997)
Inhaltsverzeichnis (Aufsätze):
- Alois Kernbauer, Horizonterweiterung im Schatten der 'Ratio studiorum' und des platten Aufklärungsdespotismus, S. 7-28
- Heribert Aigner, Von "amikaler" Antikenbegeisterung zur wissenschaftlichen Betrachtung des Altertums: Die neue Gelehrsamkeit des 18. Jahrhunderts, S. 29-40
- Elisabeth Fattinger und Erwin Reisinger, Im Westen doch Neues? Österreichische Blicke auf Großbritannien in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, s. 41-68
- Hans W. Debrunner, Négritude im 18. Jahrhundert. Die Bedeutung der afrikanischen Diaspora für die Ausweitung des Horizonts, S. 69-90
- Andrea Seidler, Das Idealbild der Frau in Wiener Wochenschriften der 60er und 70er Jahre des 18. Jahrhunderts, S. 91-106
- Gerhard Ammerer, Provozierte Öffentlichkeit: Zensurerleichterung, Lesewut und die Folgen am Beispiel der Wiener Diskurse um den letzten Österreichischen Türkenkrieg (1788-1791), S. 107-132
- Snezka Panova, Das Zeitungswesen im 18. Jahrhundert: Ein Blick auf die Länder und Völker Südosteuropas, S. 133-142
- Dieter A. Binder, Zwischen Aufklärung und Spieltrieb. Thesen zur Freimaurerei des 18. Jahrhunderts, S. 143-154
- Georg Cavallar, Horizonterweiterung und Grenzbestimmung in Kants Philosophie, S. 155-168
- Franz Wawrik, Die Ausweitung des Horizonts im 18. Jahrhundert durch die Revolution in der Geographie, s. 169-180
- Marlies Raffler, Austriae extensio in orbem ultimum. Naturforscher aus der Habsburgermonarchie in Übersee, S. 181-196
- Karin Walzel, Die Erweiterung des Wissenshorizonts von Wiener Medizinern anhand von deren Bibliotheken 1720-1780, S. 197-206
- Eva Faber, Die Nautische Schule in Triest (1753-1773), S. 207-232
- Nikolaus Reisinger, Entwicklungslinien zur Vorgeschichte des Eisenbahnwesens im 18. Jahrhundert, S. 233-250
- Franz A. J. Szabo, Innere Staatsbildung und soziale Modernisierung: Überschreitung von Grenzen?, S. 251-262
Seiten: 274
Verlag: WUV
ISBN: 978-3-85114-443-7
Bezug: Verlagswebsite
12/1997 - Das achtzehnte Jahrhundert und Österreich
Thematischer Schwerpunkt: Fremd- und Anderssein im 18. Jahrhundert: Fremde in der Habsburgermonarchie, österreichische Untertanen im Ausland
Inhaltsverzeichnis (Aufsätze):
- Vasiliki Seirinidou, Griechen in Wien im 18. und frühen 19. Jahrhundert. Soziale Identitäten im Alltag, S. 7-28
- Eva Faber, Fremd- und Anderssein im 18. Jahrhundert. Eine Variation zum Thema am Beispiel von Triest, S. 29-58
- Renate Zedinger, Fremde oder loyale Untertanen? Zur Situation der Emigranten aus den Österreichischen Niederlanden nach dem Ende der habsburgischen Herrschaft (1794 August 2), S. 59-74
- Gernot O. Gürtler, "Im Dienste kaiserlicher Diplomatie": Der Aufstieg eines englischen "bon vivant" zum Kirchenfürsten von Namur in den Österreichischen Niederlanden (1725-1740), S. 75-102
- Peter Otvös, Klage und Hoffnung. Vom Fremd- und Eigenbild der Ungarischen Nation, S. 103-108
- Helga Dirlinger, Angstlust oder die Überwindung der Furcht vor den Bergen am Beispiel englischer Gebirgsimpressionen, S. 109-126
- Isván Monok, Leser oder Sammler? Die Veränderung der Buchsammel- und Lesegewohnheiten an der Wende des 17. zum 18. Jahrhunderts, S. 127-142
Seiten: 158
Verlag: WUV
ISBN: 978-3-85114-390-4
Bezug: Verlagswebsite
11/1996 - Das achtzehnte Jahrhundert und Österreich
Seiten: 169
Verlag: WUV
ISBN: 978-3-85114-327-0
Bezug: Verlagswebsite
Thematischer Schwerpunkt: Bauboom und Aufbruchsstimmung im 18. Jahrhundert (siehe hierzu auch das Seggauer Kolloquium von 1996)
Inhaltsverzeichnis (Aufsätze):
- Harald Heppner, "Bauboom" und "Aufbruchsstimmung". Schlagworte oder Schlüsselbegriffe zum Verständnis des 18. Jahrhunderts?, S. 7-12
- Christian Benedik, Organisierung und Regulierung der k.k. Generalbaudirektion und deren Landesstellen, S. 13-28
- Georg Heilingsetzer, Bauherr im 18. Jahrhundert. Am Beispiel des Fürsten Georg Adam Starhemberg, S. 29-40
- Damjan Prelovsek, Die Türkengefahr ist gebannt - Ein Land baut auf (Beispiel Herzogtum Krain), S. 41-46
- Antonio Trampus, Die Gründung einer neuen Stadt. Aufbruchsstimmung im Triest des 18. Jahrhunderts, 47-54
- Robert Rill, Der Festungs- und Kasernenbau in der Habsburgermonarchie, S. 55-66
- Elisabeth Springer, Die Josephinische Musterkirche, S. 67-98
- Eva Faber, Neue Straßen - neue Welten: Innerösterreichische Kommerzialstraßen im 18. Jahrhundert, S. 99-120
- Eva Kowalska, Schulreformen und Schulgebäude im Zeitalter Maria Theresias und Josephs II. (dargestellt am Beispiel der Slowakei), S. 121-130
- Paul W. Roth, "industrie schafft Anseheh" - Bauen und Repräsentanz von Unternehmern des 18. Jahrhunderts, S. 131-138
- Renate Zedinger, Hochzeit im Brennpunkt der Mächte. Franz Stephan von Lothringen und Erzherzogin Maria Theresia, rezensiert von Eva Faber
- Ernst Gerhard Eder, Bade- und Schwimmkultur in Wien. Sozialhistorische und kulturanthropologische Untersuchung, rezensiert von Reinhard Farkas
- Grete Klingenstein / Franz A. J. Szabo, Staatskanzler Wenzel Anton von Kaunitz-Rietberg 1771-1794. Neue Perspektiven zu Politik und Kultur der europäischen Aufklärung, rezensiert von Harald Heppner
- Eva Faber, Litorale Anstriaco. Das österreichische und kroatische Küstenland 1700-1780, rezensiert von Antonio Trampus
- Johann Georg Zimmermann, Memoire an Seine Kaiserlichkönigliche Majestät Leopold den Zweiten über den Wahnwitz unsers Zeitalters und die Mordbrenner, welche Deutschland und ganz Europa aufklären wollen, rezensiert von Wynfrid Kriegleder
- Gernot Peter Obersteiner, Theresianische Verwaltungsreformen im Herzogtum Steiermark. Die Repräsentation und Kammer (1749-1763) als neue Landesbehörde des aufgeklärten Absolutismus, rezensiert von Harald Heppner
- Michel Vovelle (Hg.), Der Mensch der Aufklärung, rezensiert von Harald HEppner
- Harm Klueting (Hg.), Der Josephinismus. Ausgewählte Quellen zur Geschichte der theresianisch-josephinischen Reformen, rezensiert von Harald Heppner
10/1995 - Das achtzehnte Jahrhundert und Österreich
Zwei thematische Schwerpunkte:
- Erziehung im 18. Jahrhundert
- Widerstreit zwischen Regulierung und Freiheit: Wege aus dem 18. Jahrhundert in die Moderne (siehe auch die gleichnamige Tagung in Graz 1994)
Inhaltsverzeichnis (Aufsätze):
- Gunda Barth-Scalmani, Von Schulmeisterinnen, Winkelschullehrerinnen und Nonnen. Grenzen und Möglichkeiten weiblicher Lehrtätigkeit am Ende des 18. Jahrhunderts, S. 7-26
- Margret Friedrich, Anfänge eines staatlich geförderten Mädchenschulwesens im 18. Jahrhundert, S. 27-44
- Helga Glantschnig, Der fortschrittliche Umgang mit dem Körper. Zur Entstehungsgeschichte der Leibesübung im 18. Jahrhundert, S. 45-54
- Paul Roessler, Sprache zur Erziehung - Erziehung zur Sprache. Felbigers Grammatiken und die schriftsprachliche Reform in Österreich in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, S. 55-72
- Agathoklis Azelis, Versuche der Verschriftlichung des Aromunischen um die Wende vom 18. und 19. Jahrhundert, S. 73-86
- Paul W. Roth, Die Kraft aus dem Nichts, S. 87-91
- Rudolf Flotzinger, Die Musikanschauung des Johann Joseph Fux (1660-1741), S. 92-115
- Harald Heppner, Zur Integration der Fremden. Habsburg und Rumänen im 18. Jahrhundert, S. 116-124
- Eleonora Calincof, Streiflichter zum Siedlungsbild des Banats im 18. Jahrhundert, S. 125-141
- Norbert Christian Wolf, Am Beispiel Melk: Veränderungen der Autorfunktion in der oberdeutschen Literatur des 18. Jahrhunderts, S. 142-151
- Gerald Grimm, Elitäre Bildungsinstitution oder "Bürgerschule"? Das österreichische Gymnasium zwischen Tradition und Innovation 1773-1819, FfM 1995 (= Aspekte pädagogischer Innovation Bd. 20), rezensiert von Margret Friedrich (Salzburg), S. 152-156
- Joseph Franz Ratschky, Melchior Striegel, hg. von Wynfried Kriegleder. Akademische Druck- und Verlagsanstalt, Graz 1991 (= Wiener Neudrucke, Neuausgaben und Erstdrucke deutscher literarischer Texte, hg. von Herbert Zeman, Bd. 10), rezensiert von Leslie Bodi, S. 157-159
Verlag: WUV
ISBN: 978-3-85114-268-6
Bezug: Verlagswebsite
9/1994 - Das achtzehnte Jahrhundert und Österreich
Thematischer Schwerpunkt: Volksfrömmigkeit im 18. Jahrhundert
Inhaltsverzeichnis (Aufsätze):
- Peter Hersche, Devotion, Volksbrauch oder Massenprotest? Ein Literaturbericht aus sozialgeschichtlicher Sicht zum Thema Wallfahrt, S. 7-34
- Gustav Reingrabner, Einige Bemerkungen zu Frömmigkeit und Glaube der österreichischen Geheimprotestanten, S. 35-55
- Gábor Tüskés und Éva Knapp, Frömmigkeit zwischen Aufklärung und Gegenaufklärung. Eine personengeschichtliche Untersuchung, S. 56-73
- Miloslava Hošková, Die Wallfahrtsorte in Mähren und in Schlesien im Licht der Volksfrömmigkeit, S. 74-84
- Erika Flemmich und Friederike Grasemann, Das Franziskanerkloster von Maria Enzersdorf als Zentrum des religiösen Lebens im 18. Jahrhundert, S. 85-112
- Reinhard L. Hagelkrys, Bibliographie (Auswahl) der von 1800 bis 1938 erschienenen deutschsprachigen Monographien über das österreichische 18. Jahrhundert (Teil 3: S-Z), S. 113-118
Verlag: WUV
ISBN: 978-3-85114-163-4
Bezug: Verlagswebsite
REZENSION von Ralph Andraschek-Holzer, in: Unsere Heimat. Zeitschrift des Vereins für Landeskunde von Niederösterreich, 67. Jg., Nr. 1, S. 83-84.
7-8/1992-93 - Das achtzehnte Jahrhundert und Österreich
Thematischer Schwerpunkt: Kommunikation im 18. Jahrhundert
Inhaltsverzeichnis (Aufsätze):
- Brigitte Mazohl-Wallnig, Das österreichisch-italienische Postwesen im 18. Jahrhundert, S. 7-26
- Maria A. Stassinopoulou,
. Überlegungen zur Epistolographie in der Zeit der griechischen Aufklärung, S. 27-40 - Sneška Panova, Wien - Konstantinopel. Ein Weg reger diplomatischer und Handelskommunikation im 18. Jahrhundert, S. 41-50
- Renate Zedinger, Flucht oder adelige Kavalierstour? Zur Reise des Herzogs Franz III. (Anton) Stephan von Lothringen in den Jahren 1931/1932, S. 51-70
- Christian Glanz, Aspekte "musikalischer Reisen" im 18. Jahrhundert, S. 71-80
- Michael Hochedlinger, Österreich und die Französische Revolution 1789-1792. Prolegomena zu einem Forschungsdesiderat, S. 81-110
- Peter R. Frank, Der deutsche Buchhandel im Österreich des 18. Jahrhunderts. Vorgeschichte, ein vorläufiger Bericht über die Forschung und Ausblick, S. 111-130
- Peter R. Frank, Austriaca des 18. Jahrhunderts in Kalifornien, S. 131-132
- Waltraud Heindl, Gehorsamme Rebellen. Bürokratie und Beamte in Österreich 1780-1848, rezensiert von Ingrid Mittenzwei, S. 133-136
- Johnannes Wimmer, Gesundheit, Krankheit und Tod im Zeitalter der Aufklärung. Fallstudien aus den habsburgischen Erbländern, rezensiert von Christine Adriaenssen, S. 136-139
- Wolfenbütteler Bibliographie zur Geschichte des Buchwesens im deutschen Sprachgebiet 1840-1980, rezensiert von Peter R. Frank, S. 139-140
Verlag: VWGÖ
ISBN: 3-85369-908-1
Bezug: vergriffen
6/1990-91 - Das achtzehnte Jahrhundert und Österreich
Inhaltsverzeichnis (Aufsätze)
- Christian Benedik, Die Repräsentationsräume der Wiener Hofburg in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, S. 7-22
- Petr Fidler, Wandel der Themen und Darstellungsweisen der Kunst 1760-1790, S. 23-38
- Gábor Tüskes und Éva Knapp, Ein ungarischer Bischof zwischen Gegenreformation und Aufklärung: Marton Padányi Biró, S. 39-54
- Wilhelm Baum, Das Klagenfurter Lyzeum und das Klagenfurter Geistesleben im Zeitalter der Aufklärung, S. 55-70
- Harald Heppner, Die deutschen Ansiedlungen in Slawonien im 18. Jahrhundert, S. 71-76
- Gerhard Ammerer, "...dem Kinde den Himmel gestohlen...". Zum Problem von Abtreibung, Kindsmord und Kindsweglegung in der Spätaufklärung, S. 77-98
- Thorsten Sadowsky, Bürgerlicher Erwartungshorizont und absolutistische Herrschaftspraxis. Joseph II. und seine Reformen im Urteil bürgerlicher deutscher Reisender und der Wiender Aufklärung, S. 99-118
- Christine Andriaennsen, Der Kampf zweier aufrührerischer Völker zur Erhaltung ihrer Verfassung im Spiegel der zeitgenössichen politischen Literatur. Erste Ansätze zu einer vergleichenden Darstellung der belgischen Provinzen und Ungarns in den Jahren 1789/92, S. 119-132
- Theophil Antonicek, Mozart in seiner Zeit und seiner Umwelt. Bericht über die wissenschaftliche Tagung in Salzburg 27. - 29. September 1991, S. 133-137
- Christopher Duffy, The military world of Joseph von Sonnenfels, S. 138-143
- Peter Ötvös, Begräbnisruhm eines Fürsten. Ein Lied über den Tod von Karl Batthyány, S. 144-150
- Reinhard L. Hagelkrys, Bibliographie (Auswahl) der von 1800 bis 1938 erschienenen deutschsprachigen Monographien über das österreichische 18. Jahrhundert (Teil 2: I-R), S. 151-156
Verlag: VWGÖ
ISBN: 3-85369-858-1
Bezug: vergriffen
5/1988-89 - Das achtzehnte Jahrhundert und Österreich
Inhaltsverzeichnis (Aufsätze):
- Peter Lewisch, Die Einflüsse des Protestantismus auf das österreichische Arbeitsethos in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, S. 7-24
- Ralf-Torsten Speler, Zu den Beziehungen zwischen dem aufgeklärten Musterstaat Anhalt-Dessau und den habsburgischen Ländern in Kunst, Kultur und Politik in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, S. 25-40
- Andrea Seidler, Gelehrte Geselschaften in Ungarn im 18. Jahrhundert und deren Verbindung zum Zeitschriftenwesen, S. 41-52
- Reinhard L. Hagelkrys, Bibliographie (Auswahl) der von 1800 bis 1938 erschienenen deutschsprachigen Monographien über das österreichische 18. Jahrhundert (Teil 1: A-H), S. 53-63.
- Georg Heilingsetzer, Bericht über die Tagung der Deutschen Gesellschaft für die Erforschung des 18. Jahrhunderts (16.-18. November 1988), S. 64-70
- Theophil Antoniczek, "Die Musik des 18. Jahrhunderts". Bemerkungen zu Band 5 des "Neuen Handbuches der Musikwissenschaft, S. 70-73
- Zwei ausländische Projekte: 1) Index analytique des périodiques suisses (des debuts à 1750) - ein Forschungsprojekt zur Geschichte der Aufklärung in der Schweiz - 2) Forschungsprojekt einer laufenden Bibliographie der Arbeiten zu Montesqieu in "Lettre d'information" der internationalen Société Montesqieu
Verlag: VWGÖ
ISBN: 3-85369-814-X
Bezug: vergriffen
4/1987 - Das achtzehnte Jahrhundert und Österreich
Inhaltsverzeichnis (Aufsätze):
- Géza Hajós, Englische Gärten des 18. Jahrhunderts in Österreich. Forschungsstand und neue Fragen, S. 7-34
- Waltraud Heindl, Beamte, Staatsdienst und Universitätsreform. Zur Ausbildung der höheren Bürokratie in Österreich (1780-1848), S. 35-54
- Georg Cavallar, Immanuel Kants "Zum ewigen Frieden" unter besonderer Berücksichtigung der geschichts- und religionsphilosophischen Aspekte, S. 55-80
- Gernot Kocher, Der Personalcomputer als Hilfsmittel der wissenschaftlichen Arbeit, S. 81-94
Verlag: Böhlau
ISBN: 3-205-05145-9
Bezug: vergriffen
3/1986- Das achtzehnte Jahrhundert und Österreich
Inhaltsverzeichnis (Aufsätze):
- Dolf Lindner, "Vaterlandsliebe und Gesamtstaatsidee im Österreichischen 18. Jahrhundert". Bericht über ein Symposium, veranstaltet von der Österreichischen Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts am 30. und 31. Mai 1985 in Wien, S. 9-20
- Monika Neugebauer-Wölk, Das "Journal für Menschenrechte". Pressepolitik im Alten Reich 1790/91, S. 21-48
- Hazel Rosenstrauch, Buchhandel, Staatsreform und neue Öffentlichkeit. Einige Bemerkungen zu der Frage, ob der Nachdruck der Literatur, dem Staat und dem allgemeinen Besten schade oder nütze, S. 49-64
- Michael Weinzierl, Zwischen beschränkter Partizipation und Oligarchie. Politik in Norwich, Bristol und Manchester im Zeitalter der Französischen Revolution, S. 65-84
Verlag: Böhlau
ISBN: 3-205-07031-3
Bezug: vergriffen
2/1985 - Das achtzehnte Jahrhundert und Österreich
Inhaltsverzeichnis (Aufsätze):
- Robert J.W. Evans, Über die Ursprünge der Aufklärung in den habsburgischen Ländern, S. 9-32
- Georg Heilingsetzer, Aufklärung und barocke Tradition. Formen und Stufen der Aufklärung bei den Benediktinern und Augustiner-Chorherren im bayerisch-oberösterreichischen Raum, S. 33-40
- Ernst Wangermann, Joseph von Sonnenfels und die Vaterlandsliebe der Aufklärung, S. 41-42.
- Gerda Stacher, Kaiser Leopold II. und die Umgestaltung der ständischen Verfassung. Bestrebungen der Bürger, Bauern und "Volksfreunde" unter den Beamten am Beispiel der Steiermark, S. 43-72
- Lajos Hopp, Die Erforschung des 18. Jahrhunderts in Ungarn, S. 73-78
Verlag: Böhlau
ISBN: 3-205-07030-5
Bezug: vergriffen
1/1983 - Das achtzehnte Jahrhundert
Herausgeber: OGE 18
Inhaltsverzeichnis (Aufsätze):
- Helmut Watzlawick (Genf), Österreichische Quellen zur Genfer Revolution des Jahres 1782, S. 16-30
- Elisabeth Kovács (Wien), Neue Aspekte und Forschungen zur Reise Pius' VI. nach Wien, S. 31-43
- Gernot Kocher (Graz), Zur Funktion der Gesetzgebung im 18. Jahrhundert, S. 44-47
- Theophil Antonicek (Wien), Musik und Historie (am Beispiel des 18. Jahrhunderts in Österreich), S. 48f.
- Hildegard Kremers (Graz), Quellenkritische Analyse des ökonomischen Denkens von Joseph von Sonnenfels. Vermittlung und Anpassung. Bericht über die Dissertation, S. 50-53
Verlag: Typographische Anstalt
Bezug: vergriffen
Zunächst 1983 als Mitteilungen der OGE 18 unter dem Titel Das achtzehnte Jahrhundert in der Topographischen Anstalt publiziert, erschien das Jahrbuch von 1984 bis 1987 bei Böhlau unter seinem heutigen Titel Das achtzehnte Jahrhundert und Österreich. Ab Band V (1988/89) wurde das Jahrbuch durch den Verband der wissenschaftlichen Gesellschaften Österreichs (VWGÖ) verlegt. Aufgrund der Auflösung des Verlages des VWGÖs übernahm 1994 der Wiener Universitätsverlag, kurz WUV Verlag (heute: facultas.wuv) die Publikation des Jahrbuches. Die Jahrgänge von 1994 bis 2002 können noch bei Facultas bezogen werden.
Ab 2003 wird das Jahrbuch im Dr. Winkler Verlag in Bochum veröffentlicht. Auf der Verlagswebsite stehen für die neueren Jahrgänge zum einen die Inhaltverzeichnisse sowie Textauszüge zur Verfügung und zum anderen können sie hierüber bestellt werden. Mitglieder der OGE 18 erhalten das laufende Jahrbuch kostenlos und können ältere Jahrbücher zum ermäßigten Preis (20% auf den Ladenpreis bei Bestellung über die Geschäftsstelle der Gesellschaft) beziehen. Beim Kauf aller Jahrbücher seit 2003 erhalten Mitglieder einen Rabatt von 30% auf den Ladenpreis bei Bestellung über die Geschäftsstelle der Gesellschaft.
